Haustierapotheke für den hund

Haustierapotheke für den Hund

Warum eine Haustierapotheke ?

Niemand wünscht sich, dass sein Hund verletzt oder krank wird. Sollte aber trotzdem einmal zu einem Notfall kommen, dann ist es sinnvoll eine ausreichend bestückte Haustierapotheke parat zu haben. Ob man seinem Hund bestimmte Medikamente geben sollte, muss jeder Hundebesitzer selbst entscheiden.

Welche Medikamente für den Hund gibt es ?

  • Parasitenschutz für den Hund
  • Medikamente für gesunde Haut
  • Medikamente für gesunde Zähne
  • Medikamente für einen gesunden Darm

Mit einer kleinen Haustierapotheke kann jeder Besitzer seinem Hund Erste Hilfe, wie zum Beispiel nach einem Hundebiss leisten. Desweiteren gibt es Tabletten oder Pulver zur Stärkung der Gelenkstrukturen und zur Verbesserung der Mobilität für Ihren Hund.

Was sollte eine Haustierapotheke für Medikamente für den Hund enthalten?

Eine Haustierapotheke ist eigentlich dasselbe wie Ihre normale Hausapotheke, nur dass sie auf die Bedürfnisse Ihres Haustieres abgestimmt ist. Die folgenden Hilfsmittel sollten in Ihrer Haustierapotheke für Ihren Hund vorhanden sein:

1. Ein Fieberthermometer. Nehmen Sie nicht das eigene, denn bei Ihrem Hund können Sie die Körpertemperatur nur rektal messen.
2. Eine Schere mit abgerundeten Spitzen.
3. Eine Zeckenzange
4. Ein Desinfektionsmittel, am besten als Spray. Vorsicht bei Gebrauch im Kopfbereich, halten Sie dem Hund beim sprayen Augen und Nase zu.
5. Eine Heilsalbe, beispielsweise Bepanthen oder Traumeel.
6. Mehrere sterile Tupfer und steriles Verbandsmaterial.
7. Pflaster und Einweghandschuhe.
8. Beruhigungstropfen, beispielsweise Bachtropfen.
9. Telefonnummer von Ihrem Tierarzt.
10. Telefonnummer der Giftnotrufzentrale.
11. Telefonnummer und Adresse der nächsten Tierklinik.

Wo sollte ich eine Haustierapotheke deponieren ?

Die Haustierapotheke ist am günstigsten im Badezimmer zu deponieren, dort, wo Sie auch Ihre eigene Hausapotheke aufbewahren.  Nehmen Sie eine beliebige Plastikbox und versehen Sie sie mit Aufklebern, damit sie als Haustierapotheke erkennbar ist. Auch sollten Sie die Salben, Desinfektionssprays und die Tropfen einmal jährlich auf ihr Haltbarkeitsdatum überprüfen und gegebenenfalls auswechseln. Bei größeren Wunden, Vergiftungserscheinungen oder Brüchen eignet sich eine Haustierapotheke stets nur zur Erstversorgung. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Erste Hilfe wirksam genug war, dann kontaktieren Sie auf alle Fälle Ihren Tierarzt.

Frühlingszeit ist leider auch Zeckenzeit. Fast jeder Hundebesitzer kann ein Lied davon singen. Je nach Hundeart und Hundefell können hier jede Menge Zecken an Ihrem Hund saugen. Ab einer Temperatur von ca 7 Grad werden Zecken aktiv.

Wie entferne ich Zecken richtig beim Hund ?

Soll man Zecken drehen oder ziehen ? So werden Zecken richtig entfernt: Zecken haben kein Gewinde, sondern große Mundwerkzeuge, die mit Widerhaken versehen sind. Sie werden deshalb nicht gedreht sondern heraus gehebelt. Lässt das Tier nicht los, sollte man dreißig Sekunden leichten Zug ausüben, bis der Blutsauger loslässt und sich abnehmen lässt. Den eigenen Schutz als Hundebesitzer sollten Sie nicht vergessen. Tragen Sie vor allem im Wald und auf der Wiese geschlossene lange Kleidung und suchen Sie sich gründlich nach Zecken ab. Hundebesitzer können auf verschiedene Maßnahmen zurückgreifen, um ihren Hund vor Zeckenstichen zu schützen.

Die einfachste und effektivste Methode ist natürlich den Hund nach jedem Aufenthalt im Freien nach Zecken abzusuchen. Die meisten krank machenden Erreger werden erst dann von der Zecke übertragen, wenn die Zecke bereits zwölf bis 24 Stunden gesaugt hat.

Medikamente gegen Zecken beim Hund ?

Als Prophylaxe gegen Borreliose ist beim Hund auch eine Impfung möglich. Die Impfung ist in der Regel nicht im Versicherungsschutz Ihrer Hundekrankenversicherung oder Hundehaftpflicht, wenn Sie eine haben, enthalten. Einen Test finden Sie hier.  Ab einem Alter von etwa zwölf Wochen kann der Hund gegen Borreliose geimpft werden. Eine zweite Impfung im Abstand von drei bis fünf Wochen schließt die sogenannte Grundimmunisierung ab. Weitere Informationen sollten Sie bei Ihrem Tierarzt einholen. Das die Hausmittel wie Knoblauch und Leinöl auf Zecken eine Wirkung haben, wird von der Wissenschaft zur Zeit stark angezweifelt.

Wo halten sich Zecken den meist auf ?

Entgegen einem verbreiteten Volksglauben fallen Zecken nicht von den Bäumen. Die kleinen Parasiten lauern nicht in Ästen, sondern warten meist auf der Spitze eines langen Grashalms in etwa einem Meter Höhe auf ihre Opfer. Zecken werden oft von Spaziergängern im Vorbeigehen abgestreift oder sie lassen sich fallen. Sie reagieren dabei auf Wärme und vor allem auf Geruch Ihres Opfers.

Ist es sinnvoll eine Hundekrankenversicherung abzuschließen ?

Eine Hundekrankenversicherung bei einem Spezialist wie der Barmenia oder Agila kann Sie vor hohen Tierarztkosten schützen.

Ist es sinnvoll Medikamente gegen Erkältung zu kaufen ?

In der kalten Jahreszeit können auch Hunde an Erkältungskrankheiten leiden. Dabei können die oberen Atemwege mit Nase, Nasennebenhöhlen und Hals/Rachen sowie Bronchien und die Lunge betroffen sein. Auslöser sind wie beim Menschen Viren und Bakterien. Die starken Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen erhöhen die Anfälligkeit der Tiere, sodass sie sich beim Kontakt mit anderen Hunden leicht anstecken können. Im Falle einer Erkältung gilt es, alles zu tun, damit es dem Tier schnell wieder besser geht. Gegebenenfalls kann auch ein Tierarztbesuch vonnöten sein.

Was sind die Anzeichen für eine Erkältung beim Hund ?

Die Symptome sind denen bei Menschen sehr ähnlich. Auch Hunde können husten, niesen, leiden an triefender Nase und leichtem Fieber. Am Anfang steht häufig der Husten.
Danach folgen Halsschmerzen, die beim Hund Würgereiz auslösen, so als hätte er etwas im Hals. Meist läuft zeitgleich die Nase. Dieser Ausfluss darf weder gelb noch grün oder eitrig sein. Meist ist der ansonsten agile Hund schlapp und schwach, mag am liebsten nur noch in der warmen Wohnung auf der Couch liegen. Er ist lustlos, müde, hat keinen Appetit und frisst weniger. Fieber hat der Hund, wenn seine Körpertemperatur über 39 Grad steigt. Normal sind Temperaturen zwischen 38 und 39 Grad.

Was kann man dagegen tun ?

Damit sich der Hund schnell wieder erholt, sollte man ihm jetzt Ruhe gönnen und Kontakt zu andern Hunden vermeiden. Ein warmer Liegeplatz ohne Zugluft wäre ideal.
Er sollte weder Frost noch Nässe ausgesetzt werden. Spaziergänge sollten nur kurz sein und der Hund bei nasskaltem Wetter anschließend gut abgetrocknet werden. Sehr wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Viele Hundebesitzer haben gute Erfahrungen mit Erkältungstees wie Kamillen-, Fenchel- oder Salbeitee gemacht. Gegebenenfalls kann man Haferflocken oder Trockenfutter darin aufweichen. Um dem Hund das Atmen zu erleichtern, kann man Luftbefeuchter aufstellen.
Auch Inhalieren kann dem Tier die Erkältung erträglicher machen. Dazu eignen sich z.B. Wasser mit Meersalz oder Kamillen- und Salbeitee. Da der Hund sein Näschen nicht freiwillig über einen Inhalator hängt, kann man ihn in eine Transportbox stecken, sofern er daran gewöhnt ist. Vor die Box stellt man dann das Inhalat und deckt sie samt Inhalat mit einer Decke ab. So kann er die Dämpfe am besten einatmen.  Das Inhalat sollte nur sehr warm und auf keinen Fall heiß sein. Auf ätherische Öle sollte man beim Inhalieren unbedingt verzichten, sie können für Hunde giftig sein. Darüber hinaus sollte man jetzt auf leichte aber nahrhafte Kost achten.

Wann zum Tierarzt ?

Stellt sich nach wenigen Tagen keine Besserung ein, ist ein Tierarzt aufzusuchen. Das gilt auch, wenn Tränenflüssigkeit und/oder der Nasenausfluss, schleimig, eitrig, gelb oder grün sind oder das Tier stark hustet, denn auch ein Hund kann an einer Lungenentzündung erkranken. Um sich vor hohen kosten beim Tierarzt zu schützen ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll. Auch wenn das Tier nicht mehr trinken oder fressen möchte oder seine Körpertemperatur über 39 Grad steigt, ist ärztliche Hilfe erforderlich. Bei Unsicherheiten sollte man lieber einmal mehr einen Arzt aufsuchen als zu wenig. Der Tierarzt kann den Hund gegebenenfalls auch medikamentös behandeln.

Einer Erkältung beim Hund mit Medikamenten vorbeugen ?

Um Erkältungen und anderen Krankheiten vorzubeugen, sollte man auf eine optimale Ernährung des Hundes achten. Dabei ist auf ein ausgewogenes Verhältnis von Proteinen, Kohlenhydraten, Mineralstoffen, Vitaminen und Fetten zu achten. Stress sollte möglichst vermieden werden. Ebenso wichtig ist eine Balance zwischen ausreichend Bewegung und Ruhe. Der Hund sollte mindestens einmal täglich für einen ausgedehnten Spaziergang an die frische Luft. Bau- und Wohngifte sollten weitestgehend vermieden werden. Und mit allen notwendigen Impfungen und Präventivbehandlungen ist der Hund bestens für die kalte Jahreszeit gerüstet. Bei einer leichten Erkältung würde ich von Medikamenten abraten.
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