hund hat durchfall

Hund hat Durchfall

Hund hat Durchfall

Wenn Hunde an Durchfall leiden, dann kann das viele verschiedene Ursachen haben. Fest steht jedoch: Sowohl für das Tier als auch für den Halter ist diese Erkrankung in höchstem Maße unangenehm. Falls Halter nicht rechtzeitig bemerken, was den eigenen Vierbeiner plagt, kann ein Malheur in der Wohnung passieren. Sind hiervon Teppiche oder Textilien betroffen, ist das Desaster vorprogrammiert. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass es gar nicht erst zum Durchfall kommt. Wer die Ursachen kennt, der kann den Durchfall unter Umständen rechtzeitig vermeiden. Das ist natürlich nicht immer möglich, zum Beispiel wenn der Hund heimlich Ungenießbares frisst. Doch in den meisten Fällen ist das Beobachten des Tieres von Vorteil, auch beim Gassigehen.

Wenn der Hund plötzlich Durchfall hat, dann sollten Besitzer die letzten 24 Stunden noch einmal in Ruhe Revue passieren lassen. Welches Futter hat der Hund bekommen? Wurde er vom Tisch gefüttert? Häufig geht Durchfall mit einer Umstellung beim Fressen einher. Um den Symptomen vorzubeugen, sollten Hunde daher langsam an neues Futter gewöhnt werden. Vom Tisch sollten die Vierbeiner generell nichts fressen, denn auch kleine Mengen können zu Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen führen.

Hund hat Durchfall – Was tun ?

Auf keinen Fall sollten Halter ihrem Hund auf eigene Faust irgendwelche Medikamente verabreichen. Werden diese vom Tierarzt ausdrücklich empfohlen, so ist das eine andere Sache. Doch die meisten frei erhältlichen Mittel sorgen dafür, dass das Absetzen des Kots unterdrückt wird. Das ist bei einem akuten Durchfall eher schädlich als förderlich für die Gesundheit des Tieres. Gifte oder Krankheitserreger, die mit dem Durchfall ausgespült werden, würden im Körper verbleiben und den Organismus stark schädigen. Hat der Hund einen leichten Durchfall, sollten Halter ihrem Tier die ersten 24 Stunden lang gar nichts zu fressen geben. Auf diese Weise kann sich der Darm erholen und zudem wird die Menge an Kot vermindert.  Im Anschluss an die 24 Stunden kann der Hund eine spezielle Diät erhalten. Reis, Hühnchen und Hüttenkäse sorgen dafür, dass der Hund keinen Hunger leiden muss und der strapazierte Magen-Darm-Trakt trotzdem geschont wird.

Frisches Wasser sollte der Hund ohnehin immer bekommen. Das ist gerade bei Durchfall wichtig, da der Körper zusammen mit dem Kot besonders viel Flüssigkeit ausscheidet. Den Tierarzt sollten Besitzer erst dann aufsuchen, wenn der Durchfall nach zwei bis drei Tagen nicht besser wird oder andere Symptome mit dazukommen. Auch dann, wenn der Kot Spuren von Blut oder Würmern enthält, kann ein Tierarzt unter Umständen weiterhelfen. Welpen, alte Hunde oder chronisch kranke Hunde müssen einem Tierarzt vorgestellt werden, wenn sich der Durchfall nicht sehr schnell wieder verabschiedet.

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Hund hat Durchfall: Hausmittel

Um nicht zu schädigenden Medikamenten greifen zu müssen, geben viele Halter ihrem geliebten Vierbeiner wirksame Hausmittel gegen Durchfall. Eine einfache Maßnahme, die wirklich jeder zu Hause ausführen kann, ist das Abkochen von Trinkwasser. Gerade während eines akuten Durchfalls reagiert der Organismus des Hundes schon auf die kleinsten Erreger negativ. Aus diesem Grund sollte die Zufuhr von Bakterien über das Futter oder das Wasser so gut es geht vermieden werde. Wird das Wasser abgekocht, so befinden sich hier keine Bakterien mehr.

Auch Tabletten mit Aktivkohle gelten als wirksames Hausmittel. Giftstoffe werden aus dem Darm des Hundes heraus absorbiert und der Durchfall wird im besten Falle gelindert. Ob die Aktivkohle als Pulver oder in Form von Tabletten verabreicht wird, ist Geschmackssache. Allerdings ist es gar nicht so einfach, den Hund von der Einnahme zu überzeugen. Die Dosierung auf der Packungsbeilage sollte unbedingt befolgt werden.

Auch geriebener Apfel kann dabei helfe, den Durchfall und begleitende Symptome zu bekämpfen. Falls der Hund den Apfel nicht alleine frisst, kann er dem Reis oder Hühnchen beigemischt werden.

Symptome und Anzeichen von Durchfall

Wenn der Kot besonders weich oder flüssig ist, dann handelt es sich um Durchfall. Viele Vierbeiner müssen zudem häufiger nach draußen und verrichten ihr Geschäft dann gleich mehrfach. Nicht immer schaffen die Tiere es, sich rechtzeitig zu melden. Kommt es zu einem unkontrollierten Absetzen von Kot, so sollten Besitzer nachsichtig mit dem Hund umgehen, denn das Tier verhält sich nicht absichtlich so. Wer sich häufig in der Nähe seines Hundes aufhält, der kann auch eine gesteigerte Tätigkeit des Darms und Magens akustisch wahrnehmen. Ein lautes Grummeln kann als erster Anzeichen für Durchfall gewertet werden. Auch gehen Blähungen häufig mit akutem Durchfall einher oder kündigen diesen bereits einige Stunden vorher an.

Viele Hunde haben Bauchschmerzen, wenn Sie Durchfall haben. Aus diesem Grund fällt Besitzern ein verändertes Verhalten es Tieres auf. Einige Vierbeiner verhalten sich lethargisch und möchten sich weniger bewegen als normalerweise. Zudem verweigern die meisten Hunde das Fressen, wenn der Magen schmerzt und Durchfall droht. Den Tierarzt müssen Besitzer nur dann aufsuchen, wenn starkes Fieber oder eine andauernder Abgeschlagenheit als Symptome hinzukommen. Gerade bei Welpen kann Durchfall zu einer Dehydrierung führen, welche den kleinen Hundekörper in Mitleidenschaft zieht – hier ist schnelles Handeln gefragt!

Hund hat Durchfall: Was füttern ?

Ein besonderer Geheimtipp aller erfahrener Hundehalter und von Tierärzten: Karottensuppe. Diese Suppe wird, wie der Name bereits vermuten lässt, aus frischen Karotten hergestellt. Sowohl beim Menschen als auch beim Vierbeiner kann die Verabreichung in kleinen Mengen über den Tag verteilt gegen Durchfall helfen. Hierzu werden ein halbes Kilo frische Möhren geschält und für mindesten 45 Minuten oder eine Stunde lang gekocht. Anschließend wird das Gemüse mit dem Pürierstab zerkleinert und in den Napf gegeben. In der Regel wird diese Suppe von Vierbeiner gerne angenommen. Die Suppe kann auch kalt gefüttert werden.

Ansonsten sollte im Anschluss an eine kurze Null-Diät abgekochtes Hühnchen gemischt mit Reis gefüttert werden. Hierbei sollten Halter darauf achten, dass nur kleine Mengen verfüttert werden. Über den Tag verteilt dürfen die Hunde allerdings durchaus die gleiche Menge bekommen, welche sie auch in Form des gewöhnlichen Futters gefressen hätten.

Hund hat Durchfall und Erbrechen – Was tun ?

Hier ist grob folgendes Vorgehen empfehlenswert: Der Hund sollte einen bis anderthalb Tage nur abgekochtes Wasser zu sich nehmen. Halter müssen darauf achten, dass das Tier genügend Flüssigkeit aufnimmt! Anschließend wird dem Hund Schonkostgefüttert. Verbessern sich die Symptome, kann das normale Futter mit der Schonkost gemischt werden. Verbessert sich der Zustand des Tieres nach einigen Tagen nicht, sollten Halter einen Tierarzt aufsuchen.

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