Hunde gehören nicht unter den Weihnachtsbaum.

Hundehaftpflicht kosten

Was kostet eine Hundehaftpflicht

Warum sollte ich zu Weihnachten keine Hunde verschenken ?

Ein Hund steht auf dem Wunschzettel der Kinder nach wie vor ganz oben. Doch ein Tier ist kein Spielzeug, dass bei nicht gefallen nach Weihnachten einfach umgetauscht werden kann.
Daher sollte ein Haustier auf keinen Fall spontan und schon gar nicht als Weihnachtsgeschenk gekauft werden. Viel mehr sollte die Entscheidung, ein neues Familienmitglied in die Gemeinschaft aufzunehmen, wohl überlegt sein.

Wer kennt das nicht aus eigenen Kindertagen. Das schönste Geschenk wäre ein kleiner knuddeliger Hund unter dem Weihnachtsbaum. Alternativ wäre auch ein Pony noch akzeptabel gewesen. Doch leider ging dieser Weihnachtswunsch nie in Erfüllung.

Was aus Kindersicht gemein von den Eltern war, entpuppt sich heute als wohlüberlegt und verantwortungsbewusst. Doch leider denken nicht alle Eltern so weit und verkennen all zu häufig was mit dem Tier auf einen zukommt.
Hier ein schönes Video von Peta.

Das erklärt auch, warum die Tierheime nach den Feiertagen vor niedlichen Weihnachtsgeschenken aus den Nähten platzen.

Am Ende liegt die Verantwortung bei den Eltern

Sicher, Kinder schwören auf alles was ihnen heilig ist, dass sie sich aufopferungsvoll um den Vierbeiner kümmern werden und dass der Hund gar keine Arbeit macht.

Dabei dürfen Eltern allerdings nicht vergessen, dass ein Kind, egal wie selbständig und diszipliniert es auch sein mag, nur in gewissen Maße Verantwortung übernehmen kann.

Da helfen alle Beteuerungen und Versprechen der Sprösslinge nichts, denn die Realität sieht anders aus. Ein Kind wird von einem Hund niemals als Rudelführer anerkannt. Für ihn ist ein Kind als Spielkamerad allenfalls ebenbürtig, Daher liegt am Ende die Hauptverantwortung doch bei Mama und Papa.

Zudem gilt es vor dem Hundekauf einige grundlegende Dinge zu klären. So sollte vor dem Kauf festgestellt werden, ob eventuell bei jemanden in der Familie eine Hundehaarallergie vorliegt. Ebenso muss überprüft werden, ob der Vermieter die Haltung eines Hundes überhaupt erlaubt.

Der Hund ist ein soziales Wesen

Ein Hund lebt weder in einem Käfig noch in einem Terrarium. Er ist ein soziales Wesen, dass seine Rudel, in diesem Fall seine Familie braucht und beschützt. Daher ist es wichtig, dass das Tier von allen Familienmitgliedern von ganzen Herzen gewollt und nicht nur akzeptiert wird.

Schließlich kann ein Hund bis zu 18 Jahre alt werden. Daher ist es notwendig, mit der Familie zu besprechen, wer welche Aufgaben übernimmt. Dabei ist erfahrungsgemäß das Thema Gassi-Gehen ein kontroverses diskutiertes Thema.

Wie oft brauch der Hund Auslauf ?

Egal wie groß der Hund ist, er braucht auf jeden Fall dreimal Tag seinen Auslauf und damit ist nicht der Vorgarten oder der Balkon gemeint. Je nach Rasse und Temperament kann eine Gassi-Runde mindesten eine halbe Stunde bis zwei Stunden dauern. Vor allem Teenager haben da doch meist besseres zu tun.

Hunde will umsorgt sein

Das Schlimmste für einen Hund ist, alleine gelassen zu werden. In der Regel haben Hunde kein Problem damit fünf bis sechs Stunden allein zu bleiben.

Doch dann verlangen sie das volle Programm: Fressen, Spielen, Gassi-Gehen, Fellpflege und vor allem viel Zeit fürs Schmusen. Das kosten nicht nur viel Zeit, sondern wirft auch gleichzeitig die Frage auf, was passiert, wenn Herrchen krank ist oder die Familie in den Urlaub fährt.

Wer kümmert sich dann um den Vierbeiner. Fragen, die unbedingt vor dem Kauf des Hundes geklärt sein müssen.

Ein Hund kostet Geld

Was beim Hundekauf nicht vergessen, aber doch häufig unterschätzt wird, sind die Kosten die ein Hund verursacht. Allein die Kosten für die Grundausstattung wie Körbchen, Decke, Leine, Halsband, Spielzeug und Leckerchen können zweihundert Euro und mehr betragen. Auch die Futterkosten liegen, je nach Größe des Tieres, zwischen 10 und 100 Euro im Monat. Außerdem ist jeder Hundehalter steuerpflichtig.

Wie hoch ist die Hundesteuer ?

Je nach Gemeinde beträgt die Steuer für Hunde 30 Euro bis 190 Euro im Jahr. Dafür erhält der Hund eine schicke Steuermarke fürs Halsband. Ist dem Hund eigentlich egal, beruhigt aber die Damen und Herren vom Ordnungsamt. Ein weiterer kostenträchtiger Faktor sind Tierarztkosten und Versicherungen.

Wie hoch sind die Kosten für einen Hund ?

Für die Tierarztkosten müssen allein für die vorgeschriebene jährliche Tollwutimpfung sowie für Wurmkuren und die Beseitigung kleinerer Wehwehchen ungefähr 180 bis 250 Euro eingeplant werden.

Allerdings kommt es nicht selten vor, dass operiert werden muss. Dann liegen die Kosten schnell bei mehreren hundert Euro. Hier ist es ratsam sich über eine Hunde Op Versicherung zu informieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ebenso ist eine Hundehaftpflicht (50 bis 90 Euro im Jahr) zu empfehlen, die in manchen Gemeinden ohnehin vorgeschrieben ist.

1 Kommentar

  1. Jana sagt:

    Hunde gehören definitiv nicht verschenkt, besonders wenn der Beschenkten davon gar nichts weiß. An Sylvester gibt’s wieder keinen Platz in den tierheimen einfach schrecklich.

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