Hundesteuer und Hundehaftpflicht in Hamburg

Hundesteuer Hamburg

Hundesteuer Hamburg

Wie hoch ist die Hundesteuer in Hamburg ?

Auch in Hamburg ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Hundebesitzer eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen müssen. Die ingesamten Kosten ergeben sich grundsätzlich nicht nur aus den Kosten für die Versicherung an sich, sondern auch aus der Hundesteuer. Die Hundesteuer fällt jährlich an und richtet sich jeweils nach der Rasse der Hunde. Zuständig für die Festlegung der Hundesteuer ist in Hamburg das Finanzamt für Verkehrssteuern und Grundbesitz. Hundebesitzer müssen in Hamburg pro Jahr eine Hundesteuer in Höhe von 90, 00 Euro zahlen. Wenn es sich jedoch um einen gefährlichen Hund handelt, fallen nicht 90,00 Euro pro Jahr, sondern 600,00 Euro pro Jahr an. Den Rechner finden Sie hier.

 

Wie ist die gesetzlichen Regelungen in Hamburg ?

Unter Paragraph 12 Absatz 1 ist in Hamburg die Verpflichtung für Hundehalter geregelt, dass diese eine Haftpflichtversicherung für ihren Hund abschließen müssen. Laut Gesetz ist ein Hundehalter oder eine Hundehalterin also in Hamburg dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für ihren Hund abzuschließen und vor allem auch aufrechtzuerhalten. Die Versicherung kann ohne Selbstbeteiligung oder mit einer Selbstbeteiligung erfolgen. Im letzteren Fall darf die Selbstbeteiligung jedoch höchstens 500 Euro betragen. Notwendig ist die Versicherung zur Deckung von Schäden, die durch den Hund verursacht werden. Die Mindestversicherungssumme beträgt 1 Million Euro für Personenschäden oder sonstige Schäden. Zudem muss die Haftpflichtversicherung nach § 833 des Bürgerlichen Gesetzbuches mindestens die Haftung des Tierhalters beinhalten.

Tipps zur Hundehaftpflicht

Die Kosten für die Hundehaftpflichtversicherung in Hamburg

Auch 2018 bleiben die Kosten, die für eine Haftpflichtversicherung für Hunde in Hamburg anfallen, überschaubaur. Grundsätzlich müssen Hundehalter mit Kosten zwischen 5 und 12 Euro im Monat rechnen, die für die Versicherung anfallen. Die Höhe der Kosten hängt jedoch auch davon ab, ob eine Selbstbeteiligung vereinbart worden ist oder nicht. Wie üblich gilt auch in Hamburg die Mindestversicherungssumme von 1 Million Euro. Die Mindestanforderungen an die Haftpflichtversicherung sind jedoch im Hamburger Hundegesetzt genauer beschrieben. Wenn Hundehalterinnen oder Hundehalter eine Hunderasse halten möchten, die laut der Liste als gefährlich eingestuft werden, sollten sie darauf achten, dass der jeweilige Versicherer keinen Aufschlag hierfür verlangt. Auch sollte auf versteckte Ausschlüsse geachtet werden.

Welche Hunde gelten in Hamburg als gefährlich?

Für die Haltung von gefährlichen Hunden gelten in vielen Bundesländern besondere Regelungen. Dies gilt auch für Hamburg. Laut Paragraph 14 ist es grundsätzlich verboten, in Hamburg gefährliche Hunde zu halten. Wenn Hundebesitzer trotzdem einen gefährlichen Hund halten möchten, benötigen sie eine Erlaubnis der zuständigen Behörde. Wichtig ist, dass diese Erlaubnis unbedingt vor Beginn der Haltung beantragt wird. In anderen Bundesländern ist dies hingegen nicht notwendig. In Hamburg gelten bestimmte Hunderassen als prinzipiell gefährlich. Zu diesen Hunderassen gehören der Bullterrier, der Staffordshire Bullterrier, der American Pitbull Terrier, der American Staffordshire Terrier sowie Kreuzungen mit den genannten Rassen. Zusätzlich zu den prinzipiell gefährlichen Rassen gibt es außerdem eine Liste mit Hunderassen, die ebenfalls als gefährlich gelten. Um von diesem Status freigestellt werden zu können, müssen die Hunde jeweils einen Wesenstest bestehen. Zu den Rassen, die von diesem Status freigestellt werden können, zählen der Rottweiler, Kangal, der Bullmastiff, der Tosa Inu, Mastiff, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, der Kaukasische Owtscharka, der Mastin Español, Dogue de Bordeaux sowie der Mastino Napoletano. Wenn Kampfhunde gehalten werden, müssen diese außerhalb der Wohnung oder außerhalb des eingefriedeten Bereichs einen Maulkorb tragen und außerdem angeleint sein. Wichtig ist dabei, dass das Halsband und die Leine für den Hung geeignet und zudem reißfest sind. Damit in Hamburg überhaupt gefährliche Hunde gehalten werden dürfen, gibt es eine Regelung im Hamburger Hundegesetz, die sich in Paragraph 15 befindet. Dementsprechend darf der Antrag nur dann erteilt werden, wenn der Hund keine Gefahren für Gesundheit, Leben oder das Eigentum Dritter darstellt, wenn der Halter zweifelsfrei zuverlässig ist und wenn der Antragsteller nachweisen kann, dass der Hund operativ kastriert ist. Außerdem muss der Antragsteller nachweisen können, dass der Hund fälschungssicher gekennzeichnet ist, dass er eine anerkannte Hundeschule besucht hat und dass er ein besonderes Interesse an der Haltung der gefährlichen Hunderasse besitzt.

Besteht Leinenpflicht in Hamburg ?

Das Hamburger Hundegesetz schreibt neben der Hundehaftpflicht in Hamburg auch eine generelle Anleinpflicht für alle Hunde vor. Dieses gilt auch für kleine Tiere und des weiteren darf keine sogenannte Laufleine verwendet werden. Die Hundeleine darf nicht länger als zwei Meter sein und aus reißfestem Material bestehen. Dieser Leinenzwang tritt außerhalb des Wohneigentums in Kraft, in einem Mehrfamilienhaus sogar schon im Flur und im Treppenhaus.

Welche Ausnahmen gibt es in Hamburg ?

Einzige Ausnahme bilden die ausgeschilderten Freilaufflächen. Eine Ausnahme der Anleinpflicht kann nur erwirkt werden, wenn ein bestandener Wesenstest oder eine Gehorsamsprüfung vorgelegt werden kann. Hundehaftpflicht in Hamburg: Strenge Gesetze und hohe Bußgelder. Jeder Hundehalter ist verpflichtet, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Die Mindestversicherungssumme im Schadensfall ist auch vorgeschrieben: eine Million Euro.
Weitere Infos und den genauen Wortlaut zum Hundegesetz finden Sie hier.
Zudem müssen alle als gefährlich eingestuften Hunderassen, beispielsweise die Pitbull Terrier, Bullterrier oder Staffordshire Terrier, einen Maulkorb in der Öffentlichkeit tragen. Es ist außerdem sinnvoll, eine Kopie der Bescheinigungen mit sich zu führen, wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind.

Gibt es eine Hundehaftpflicht Pflicht in Hamburg ?

Die Beamten des Ordnungsamtes sind dazu berechtigt, diese Nachweise jederzeit anzufordern und je schneller Sie diese vorlegen können, umso schneller können Sie mit Ihrem Hund weitergehen. Wird gegen die Kennzeichnungs-, Registrierungs- oder Haftpflichtverordnung verstoßen oder können Sie die Belege nicht vorlegen, können eine empfindliche Geldstrafe und im schlimmsten Fall die Konfiszierung des Tieres die Folge sein. Die Hundesteuer in Hamburg beträgt etwa 90 Euro, eine Gehorsamsprüfung kann schon für 20 Euro abgelegt werden und die Hundehaftpflicht wie zum Beispiel die Hansemerkur  kostet Sie ab ca 50.- Euro jährlich. Die Bußgelder bei Nichtbeachtung dieser Gesetze sind dagegen um ein Vielfaches teurer.

Besteht in Hamburg auch eine Pflicht eine Hundekranken oder Hunde Op Versicherung abzuschließen ?

Nein. In Hamburg besteht dazu zur Zeit keine Pflicht. Sinnvoll  kann dies jedoch bei einem Spezialversicherer wie der Ülzener oder Agila zu tun sein um sich vor hohen Tieraztkosten bei einer Operation Ihres Hundes zu schützen.

Gibt es eine Maulkorbpflicht in Hamburg ?

Ebenso wie in vielen anderen Städten und Bundesländern gilt auch in Hamburg, dass Hunde angeleint sein müssen. Eine Befreiung von der allgemeinen Leinenpflicht kann nur unter bestimmten Voraussetzungen beantragt werden. Die Leinenpflicht gilt jedoch nicht für die sogenannten Freilaufflächen. Es gibt insgesamt 120 Freilaufflächen, die von den jeweiligen Bezirken eingerichtet worden sind. Gehört der Hund zu den „gehorsamsgeprüften Hunden“, kann er sich auf freigegebenen Pfaden, Wegen oder Rasenflächen zudem frei bewegen und muss nicht angeleint sein. Damit dies möglich ist, müssen die Halterin oder der Halter des Hundes stets einen Nachweis mit sich führen, dass die Gehorsamsprüfung bestanden worden ist. Im Hamburg sind nur als gefährlich eingestufte Hunde dazu verpflichtet, einen Maulkorb tragen zu müssen. Der Maulkorb muss dem Hund zudem nur dann angelegt werden, wenn sich der Hund außerhalb der Wohnung oder außerhalb des Hauses aufhält. Dies gilt auch für das Verlassen der eigenen Wohnung in Mehrfamilienhäusern. Sowohl Welpen als auch Junghunde müssen jedoch nicht von Geburt an einen Maulkorb tragen, sondern erst, wenn sie 9 Monate alt sind.

Gibt es eine Hundebiss-Statistik in Hamburg ?

Grundsätzlich wird in jedem Jahr eine sogenannte Hundebiss-Statistik geführt, die aufzeigt, wie viele Beissvorfälle es in Hamburg pro Jahr gegeben hat. In Hamburg gab es 2015 beispielsweise 155 Beissvorfälle. Klar angeführt wird die Statistik in Hamburg von Mischlingshunden. Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass die Zahlen unbedingt ins Verhältnis gesetzt werden müssen, denn in Hamburg sind 9.030 Mischlingshunde gemeldet – dementsprechend sehr viele Tiere. Im Vergleich dazu sind lediglich vier Zentralasiatische Ovtcharka gemeldet, bei welchen es einen Beissvorfall gab. Somit ergibt sich die Statistik, dass Mischlinge im Jahr 2015 lediglich zu 0,17 Prozent und der Zentralasiatische Ovtcharka hingegen zu 25 Prozent gebissen haben.

( Alle Angaben ohne Gewähr )

1 Kommentar

  1. Tim sagt:

    Ganz schön viel regeln hier in Hamburg. Schwer noch den Durchblick zu behalten.

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